Xylem lässt eEvolution Service Management einführen

Xylem Water Solutions Austria GmbH ist ein global agierender Konzern im Bereich Wassertechnologie mit Standorten auf der ganzen Welt. Im Sommer 2016 hat sich Xylem Österreich für das ­eEvolution Service Management entschieden. Grund genug, bei André Hörnlein aus dem Service Management der ­COMPRA GmbH nachzuhaken.

Das Interview führte Michael Rietzke im Namen der COMPRA GmbH mit André Hörnlein.

Xylem und COMPRA – wie kamt ihr zusammen, André Hörnlein?
Xylem hat nach einer speziellen Service-Softwarelösung gesucht, die in Österreich im After Sales Service eingesetzt werden sollte. Das Prinzip von After Sales Service: Kunden erhalten nach dem Kauf eines Produktes weitere Unterstützung vom Unternehmen. Das können Wartungen, Störungsbehebungen, Reparaturdienstleistungen oder allgemeiner Support sein. Zu dem Zeitpunkt war die bisherige, selbstentwickelte Lösung von Xylem Österreich veraltet und die Einführung einer konzernweiten neuen Lösung verzögerte sich. Da hat Xylem sich an unsere Vertriebspräsentation erinnert. Und so kamen wir ins Gespräch.

Wie wurden die konkreten Anforderungen und Ziele festgesteckt?
In einem gemeinsamen Workshop haben Xylem Österreich und unser Team aus der COMPRA GmbH alle relevanten Prozesse und ihre bestmögliche Abbildung in eEvolution erörtert. Im Nachgang haben wir ein detailliertes Pflichtenheft verfasst mit genauen Beschreibungen der Lösungsansätze und der Umsetzungen – für die spätere Arbeit in dem Projekt eine echte Hilfe.

Trotz Pflichtenheft: Worin bestanden die besonderen Herausforderungen bei der Implementierung der Software?
Es gibt es immer mal wieder ein unterschiedliches Verständnis über Begriffe und deren Bedeutung. Durch offene und faire Kommunikation konnten wir aber jede Unklarheit schnell aus der Welt schaffen.

In das Projekt waren auf Seiten von Xylem Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen eingebunden.
Und das hat hervorragend geklappt. Unsere Ansprechpartner kommen aus dem After Sales Service und aus der IT – auf die gemeinsamen Ziele haben sich alle gleichermaßen fokussiert.

Über Xylem

Xylem ist ein führendes Unternehmen im Bereich Wassertechnologie: Der amerikanische Konzern stellt Anlagen zur Wasseraufbereitung und analytische Geräte her. Weltweit ist Xylem in mehr als 150 Ländern vertreten.

Die COMPRA GmbH arbeitet mit der Xylem Gesellschaft in Österreich zusammen, die ihren Hauptsitz in Stockerau bei Wien hat. Xylem ist übrigens der griechische Begriff für das Leitgewebe in Pflanzen, das das Wasser von der Wurzel bis in die Spitze transportiert.

Hier geht es zur Website des Unternehmens: http://www.xylemappliedwater.at

Xylem bietet ein umfangreiches und spezifisches Portfolio an Produkten und Dienstleistungen. Ergaben sich daraus besondere Anforderungen, die eine Anpassung am eEvolution Service Management System erforderlich machten?
Die gab es. In den verschiedenen Technologie-Bereichen existieren sehr umfangreiche Anforderungen, zum Beispiel an das Thema „Checklisten für Service-Einsätze“. In dem Bereich haben wir dementsprechend Anpassungen vorgenommen.

Bei der Einführung eines Systems gibt es immer wieder unvorhergesehene Herausforderungen. Bei Xylem auch?
Na klar, das ist aber auch ein ganz natürlicher Nebeneffekt. Bei der Entwicklung der mobilen Lösung für die Servicetechniker gab es so ein ungeplantes Ereignis: Nach einem kleinen Update des Betriebssystems war es nicht mehr möglich, Tabellen zu öffnen und in der eEvolution Service App zu bearbeiten. Wir mussten schnell reagieren und haben eine Alternative konzipiert, mit dem Kunden abgestimmt und danach umgesetzt. Die Kollegen von Xylem denken sehr konstruktiv, pragmatisch und lösungsorientiert – das war in diesem Moment Gold wert.

Wie aufregend war dann der Live-Gang Mitte Juli?
Ganz ehrlich? Die größte Herausforderung war eigentlich die Sommerhitze am Xylem-Standort im österreichischen Wels. Wir sind dort zusammen noch einmal alle kritischen Punkte durchgegangen. Und an einigen kleinen Stellen haben wir noch nachjustiert, bevor wir das Projekt erfolgreich und gebührend abschließen konnten: mit einem „Go Live Dinner“ mit allen Beteiligten.