Diese Weihnachtstraditionen gibt es bei den COMPRA-Mitarbeitern

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In diesem Jahr scheinen sich viele Menschen auf die Weihnachtszeit zu besinnen – denn der Trubel mit dem „Kommerz“ ist dank neuer Corona-Verordnungen nun ohnehin vorbei – er war aber auch im Vorfeld kaum bis gar nicht wahrzunehmen. Wenn Weihnachten nicht wie gewohnt stattfinden kann, ist es doch umso wichtiger, sich an Traditionen zu erinnern, die das Fest mit den Lieben wieder ein wenig schöner machen.

Zur COMPRA Familie gehören viele liebe Kollegen, die aus unterschiedlichen Lebensbereichen oder Herkunftsländern miteinander arbeiten. Hört man sich an, wie bei den einzelnen Mitarbeitern Weihnachten gefeiert wird, beginnt eine Reise zu vielen spannenden Geschichten.

Polnische Weihnacht

Thomas Heine verbrachte seine Kindheit in Polen und weiß um die dortigen Gebräuche. „Zuerst wird an dem Weihnachtstag immer ein Platz zusätzlich gedeckt. Es gibt die Tradition, dass ein unerwarteter Gast aufgenommen und den Tag oder Abend mit uns verbringen und feiern kann.“ Zudem wird in Polen traditionell katholisch gefeiert, beispielsweise beim Verteilen von geweihten Oblaten vor dem Abendmahl, wobei man von einem Familienmitglied zum nächsten geht, ein Stück der Oblate des Gegenübers abbricht und sich alles Gute wünscht. „Das ist immer chaotisch, da alle zur gleichen Zeit losstürmen. Es ist aber sehr herzlich und der Brauch hat sich so eingebürgert, dass alle neu hinzugekommenen Familienmitglieder diesen jedes Jahr mit zelebrieren“, erzählt Thomas Heine lachend. Zu essen gibt es kein Fleisch, es wird ein Karpfen zubereitet. Pirogen (mit Sauerkraut und Pilzen gefüllte Teigtaschen) seien zudem sehr empfehlenswert.

Gemeinsames Schmücken des Weihnachtsbaumes

Kirsten Skibbe ist glücklich über die Weihnachtstradition, am Morgen des Heiligen Abends gemeinsam den Weihnachtsbaum mit (fast) allen vorhandenen Christbaumkugeln und Holzanhängern sowie goldenem Lametta zu schmücken. „Unser Weihnachtsbaum ist daher immer kunterbunt, weil jeder von uns seine Lieblinge an den Baum hängt“, gesteht sie grinsend. Und irgendwie ist es ja auch spannend, das Schmücken gemeinsam als Familie vorzunehmen, da die Aufregung bis zur Bescherung schon damit beginnt.

Kein Weihnachtsbaum in Kuba

Noema Santana erzählt zudem von der Weihnachtszeit in Kuba: „Hier gibt es keinen Weihnachtsmann, nur den Nikolaus und die drei Könige, die am 6. Januar kommen.“ Zudem werde auch kein Baum aufgestellt, sondern mit den Kindern etwas gebastelt, was an einen Baum erinnert. Hier werden dann ganz kleine, eingepackte Geschenke als Deko angehängt. „Die Geschenke werden auch erst am 25. Dezember geöffnet, nicht wie hier schon am heiligen Abend. Dennoch gehen die in Kuba lebenden Christen am 24. zur Kirche, danach wird sehr viel gegessen, ordentlich gefeiert und getanzt“, erzählt Noema Santana weiter. Von den Resten des Essens kann noch am 25. gut gespeist werden, an diesem Tag werden auch die Verwandten und die Familie besucht und neue Kleider vorgeführt, bevor es am Nachmittag die Geschenke im engsten Kreis gibt. Danach wird noch einmal gefeiert. Die Menschen haben bereits ab dem 22. Dezember frei, auch wenn „offiziell“ bis Ende des Jahres gearbeitet werde. „Das tut aber kaum jemand, außer vielleicht die Ärzte“, erzählt sie lachend. Denn: Es wird tagelang mit lauter Salsa-Musik gefeiert, in einigen Regionen kleidet man sich zudem in bestimmten Farben.

Wie feiern Sie Weihnachten?

Traditionen gehören anscheinend auf dem ganzen Erdball zur Weihnachtszeit dazu. Auch wenn in diesem Jahr Beschränkungen bestehen, wünschen wir Ihnen, dass Sie Ihre Tradition dennoch ein wenig ausüben können. Wie sieht diese aus? Wir freuen uns über Ihr Feedback als E-Mail an marketing-team@compra.de.

Dezember 2020|Allgemein|