The Dream of Stream

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Home-Office, Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen des sozialen Lebens: Im Jahr 2020 verlagerte sich so gut wie alles nach Hause in die eigenen vier Wände. Was macht man dort, wenn man frei hat? Klar, man schaltet öfter auch mal wieder den Fernseher ein. Eine vage Vermutung machte sich breit, dass im letzten Jahr deutlich mehr geschaut und gestreamt wurde als sonst. Aber ist das wirklich so?

Zu Beginn der Einschränkungen mussten die großen Streaminganbieter tatsächlich ihre Datenraten reduzieren, um dem großen Andrang gerecht zu werden – auch hier hatte niemand mit solch großen Streamingmengen gerechnet. Nutzer mussten also zeitweise darauf verzichten, alle Inhalte in HD genießen zu können.

Wer schaut wie viel?

Laut dem Portal Statista nutzen rund 23 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Woche Videostreaming-Dienste, davon rund 14 Prozent sogar jeden Tag. Dabei sind jedoch nicht nur die einschlägigen Serien- und Blockbusterportale sehr beliebt, sondern auch die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender: Die Mediatheken von ARD und ZDF sind dabei mit 47 bzw. 45 Prozent Gesamtreichweite am beliebtesten.

Wie war es im Jahr 2020?         

Das Marktforschungsunternehmen Kantar veröffentlichte im “TV-Streaming-Report 2020” interessante Fakten: Die Studie zeigt, dass 29 Prozent der Befragten bereits das Internet nutzen, um ihr Fernsehprogramm zu empfangen. Ein Drittel der Teilnehmer gibt zudem an, in über der Hälfte ihrer Fernsehzeit TV-Streaming-Angebote zu nutzen. 2019 lag dieser Anteil noch bei 21 Prozent. Ein weiteres Drittel nutzt bis zu 50 Prozent ihrer TV-Zeit für Internetfernsehen, das verbleibende Drittel nutzt überhaupt keine Streaming-Angebote. 44 Prozent der Befragten können sich dabei vorstellen, zukünftig Fernsehen ausschließlich über das Internet zu streamen.

Es klingelt in den Anbieter-Kassen

Der Boom im Streamingmarkt ist dabei ungebrochen: Laut dem Onlineportal Goldmedia generierten die Anbieter von kostenpflichtigen und werbefinanzierten Streamingdiensten in Deutschland Ende 2019 einen Gesamtumsatz von 3,6 Mrd. Euro – Ende 2020 waren es mit 4,3 Mrd. Euro schon deutlich mehr.

Kino? Nein, Sofa-Abend!

Dass Kinos und andere Unterhaltungsmöglichkeiten wegen der Pandemie geschlossen blieben, kam den Streaming-Anbietern natürlich zugute. Wie ist Ihre Meinung zum Streaming? Nutzen Sie ihre Zeit lieber anders oder darf es ab und an doch einmal eine spannende Serie sein? Und: Hat sich Ihr Verhalten durch die Pandemie verändert? Wir freuen uns auf Ihr Feedback unter marketing-team@compra.de.

März 2021|Allgemein|