Shopping-Hype am Black Friday

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Auch im Jahr 2019 waren am Black Friday wieder jede Menge Angebote zu ergattern – und das sowohl im stationären Einzelhandel als auch online. Shopping über Smartphone und Tablet wird dabei immer beliebter, schnell ist ein Warenkorb gefüllt und mit nur einem Klick die heiß ersehnte Ware bestellt. Und man bekommt als Betrachter des Szenarios das Gefühl, man werde von der Vielzahl an angebotenen Rabatten nahezu überflutet.

Dabei geht es jedes Jahr aufs Neue jedoch nicht nur um den einen besagten Freitag. Eine ganze Woche lang lauern überall Schnäppchen, die mit dem Cyber Monday dann ein Ende finden. Und diese Angebotstage haben nicht nur Gutes: Viele Kritiker wetterten gegen die vermeintlichen Schnapper, die eigentlich gar keine wären. Denn es ist zu beobachten, dass zumindest bei den Online-Riesen wie Amazon die Angebote über das Jahr verteilt oftmals genauso oder sogar noch günstiger sind. Denn die Rabatte beziehen sich immer auf den UVP, also den unverbindlichen Verkaufspreis. Oftmals sind Onlineshops jedoch auch unterjährig eh schon deutlich günstiger als, es der Hersteller mit der unverbindlichen Preisempfehlung vorgibt.

Mehr als 10 Prozent aller Deutschen geben am Black Friday mehr als 1.000 Euro aus

Laut Statista konsumieren die Deutschen an diesem Freitag sehr fleißig – vor allem Mode und Accessoires, Drogerie- und Kosmetikprodukte und Haushaltselektronik seien die begehrtesten Produkte. Über zehn Prozent der Befragten würden sogar mehr als 1.000 Euro in diese Angebote investieren. Die meisten gaben zudem an, auch die Weihnachtseinkäufe immer in der Cyber-Woche zu planen, damit viele tolle Dinge zu günstigen Preisen am Heiligabend für leuchtende Kinderaugen sorgen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnete in diesem Jahr mit einem Umsatz von 3,1 Milliarden Euro – das sind rund 22 Prozent mehr als 2018. Der Trend geht zudem ganz klar zum Onlinekauf, da dort die Produkte meist noch günstiger sind als in der Stadt.

Die COMPRA weiß um die Wichtigkeit von Online-Shops

Regionale Unternehmen sehen sich besonders in der Weihnachtszeit mit dem Konkurrenzangebot im Internet konfrontiert. Viele vor Ort ansässige Händler erkannten die Notwendigkeit eines eigenen Online-Shops schon vor einiger Zeit und konnten dadurch beim Verkauf ihrer Waren über das Internet zusätzliche Absatzkanäle nutzen. Doch nicht nur zu den beliebten Novemberangeboten kann eine B2B- oder eine B2C-Strategie im Internet verfolgt werden: „Mit den richtigen Schritten können Händler moderne Geschäftsmodelle vorbereiten und integrieren. Besonders, wenn eine sehr umsatzfreudige Zeit wie der Advent das Absatzgeschäft vor neue Herausforderungen stellt, bekommt die Überlegung zu einem eigenen Webshop neuen Antrieb“, meint COMPRA-Geschäftsführer Frank Wuttke.

Redakteur Tobi Schulz, Autor dieses Beitrags, interessiert Ihre Meinung zu diesem Thema. Er freut sich auf Ihre Rückmeldung unter schulz@compra.de.

Dezember 2019|Allgemein, News|